Science Slam in Aachen
Die Vereinigung »Luups« veranstaltet den ersten Wissenschaftswettstreit
am 11. Mai im Jakobshof. Hätte es den Science Slam schon zu Pythagoras
Zeiten gegeben, so würde es Schülern heutzutage nicht so schwer fallen,
seinen Satz zu lernen. Denn er hätte diesen für jeden klar verständlich
erklären müssen, sodass ihn auch Laien verstehen. Denn so funktioniert
ein Science Slam: Komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge werden
einfach erklärt. Junge Nachwuchsforscher erheben sich von ihren
Schreibtischen, stellen sich auf die Bühne und zeigen dort, dass
Wissenschaft nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfinden muss.
Raus aus der Uni, rein ins wahre Leben. Luups bittet im Jakobshof zum
Slam und alle Wissenshungrigen können live dabei sein, wenn die
Nachwuchswissenschaftler ihre Forschungsgebiete der Öffentlichkeit
preisgeben. Ob Powerpoint, der Aachener Dom oder die eigene Oma als
Anschauungsobjekt - an Hilfsmitteln ist alles erlaubt. Die zwei Dinge,
die jeder Slammer beachten muss? Erstens: Die Zeit hat Grenzen. Zehn
Minuten haben die Wissenschaftler zur Verfügung. Zweitens: Das Publikum
muss überzeugt werden, denn dieses entscheidet letztendlich darüber, wer
im Wettstreit gegeneinander sein Wissensgebiet am Besten vorgetragen
hat.
[Quelle - Grenzecho]
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