Der 3. Science Slam: Schlaue Häuser und sinnlose Bücher
Die Ulmer haben's zwar nicht erfunden, aber
sie können's einfach: Auch der 3. Science Slam im Roxy war ein voller
Erfolg und wir freuen uns auf viele Bewerber für den Start in die
Herbst-Zeit.Während Ulms Schüler um Hitzefrei
gebettelt haben, blieben viele andere auch bei Temperaturen jenseits der
30 Grad wissbegierig und holten sich zum letzten Mal vor der
Sommerpause eine extra Lektion ab.
Und der 3. Science Slam im Roxy war wohl der bis jetzt inhaltlich
anspruchsvollste. Wieder standen sechs Wissenschaftler auf der Bühne,
die meisten von ihnen jedoch nicht zum ersten Mal. Peter Knoll hatte
sich bereits wenige Tage zuvor beim Slam in Karlsruhe aufgewärmt. Sein
Thema: "Wie intelligent können Häuser sein?" Seine Antwort: "Hirn an,
Licht aus - das reicht."
Ebenfalls aus Karlsruhe angereist war Falko Brinkmann: Seine
charmant-norddeutsche Einführung in die Nano-Medizin wurde mit Jubel und
Pfiffen belohnt. Und auch Falko stand nicht zum ersten Mal auf einer
Bühne. Entgegen aller Gerüchte haben die Ulmer den Science Slam nämlich
nicht erfunden: Es gibt ihn auch in Freiburg. Und in Hamburg. München
und Braunschweig. Und eben in Karlsruhe - organisiert, moderiert und
inszeniert von Falko. Gewonnen hat den KA-Slam allerdings ein Ulmer
Gewächs: Henning Beck, Sieger des 2. Ulmer Slams, konnte auch im
Badischen mit seinen "Geistesblitzen" reüssieren.
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